Veröffentlicht am

Chaos vs. Boring

 

 

Es begab sich damals. Als der Ehrenpräsident des Chaos-Clubs am Ende eines halbjährigen Praktikums in Berlin stand. Auf der Gästeliste seiner Abschiedsparty standen Arbeitskollegen, WG-Mitbewohner, ein paar Kreuzberger Nasenflöter und einige Freunde aus dem Studium, die ebenfalls anreisen wollten. Durch die Bank illustre Zeitgenossen, die sich aber niemals freiwillig untereinander mischen würden. Aus dieser Bredouille entstand die Idee, Party-Missionen zu erdenken und handschriftlich auf kleine Zettel zu notieren. Diese dienten in erster Linie dazu, die einzelnen Gruppen aufbrechen und durchmixen. Zeitgleich sollten sie aber für reichlich absurde Interventionen in der Partyroutine sorgen.

Der Ehrenpräsident war damals schon ein weiser Mann und wusste: Der Qualitätsmesser einer gelungenen Party ist nicht der Schärfegrad des hausgemachten Chilitopfs oder die Anzahl an aufgefahrenen Ginsorten. Nur wer am Morgen danach mit Lachmuskelkater aufwacht kann sich sicher sein, dass die Feier großartig war. In Erinnerung bleiben werden die skurillen Momente, die den Unterschied machen zwischen einer herkömmlichen Party und einer Chaos-Party.

Das war sie also, die Geburtsstunde der Chaoskarten. Bis zur ersten Auflage dauerte es aber noch ein paar Jährchen. Seit 2013 heißt es ganz offiziell:

Firlefanz! Unsinn! Humbug!

 

Veröffentlicht am

Wie Ostern und Ostern zusammen

 

 

Die Karmakarten in der Hochzeitsedition sind da:

hier

Versüße dem Brautpaar das erste Ehejahr! Jeder Gast erhält eine Karte mit seiner persönlichen guten Tat. Für die Erfüllung hat er bis zum ersten Hochzeitstag Zeit. Auf diese Weise erlebt das Hochzeitspaar ein Jahr lang immer wieder kleine Freuden, liebenswerte Skurrilitäten und außergewöhnliche Überraschungen, die die Erinnerungen an die Hochzeitsfeier lebendig halten. Die Karmakarten-Hochzeitsedition enthält 50 Aufgabenkarten und vier Karten zum selbst ausfüllen.